1997

Der Bau geht weiter

Nach der Fertigstellung der Infrastruktur (Strom-, Telefon- u. Wasserzuleitung) erfolgte der Spatenstich. Anschließend ging die Bautätigkeit recht flott weiter und alsbald präsentierte sich ein wohldurchdachter Rohbau entsprechend dem vorliegenden Bauplan. Bis zum Einbruch des Winters wurde der Rohbau exklusive der Kuppel fertiggestellt und auch die Fenster und die Außentür eingesetzt. Das Dach wurde vorerst mit Dachpappe eingedeckt und die Kuppelöffnung mit einer provisorischen Bauplastikhaube dicht gemacht.

In den ersten Tagen des Jahres 1997 war es uns entsprechend dem schneearmen Winter möglich, verschiedene Innenarbeiten druchzuführen; so wurde mit der Elektroinstallation begonnen. Am Herzstück unserer Sternwarte, der 5m-Kuppel wurde zu Pfingsten mit den Bauarbeiten begonnen.

Unser Mitglied Ägydius Sommerauer ermöglichte uns, den Rohbau der Kuppel in einem Wirtschaftsgebäude des Gutes Grubau vorzunehmen. So konnten wir bei jedem Wetter arbeiten und schafften es, den Kuppelrohbau (ohne Spaltschieber) in knapp fünf Wochen mit mehr als 300 freiwilligen Arbeitsstunden fertigzustellen. Am 18.Juni 1997 war es schließlich soweit: Mit Unterstützung der Fa. SCHEUCHER hievten wir die vier Kuppelteile auf das Sternwartedach und montierten sie vor Ort. Ein herzliches Dankeschön an alle Kuppelbauer!

Am 8. Juli 1997 starteten 12 Mann/Frau trotz widrigster Wetter-verhältnisse (Hochwasser) zum 1-Tages-Clubausflug nach Kärnten. Nachdem wir das Mariazellerland gerade noch vor Sperre der B 20 verlassen konnten, zeigte sich bereits nach dem Seeberg der Wettergott gnädig.

Auf der Pack wurden wir dann von Sternfreund EBERHART freundlichst empfangen, nahmen beim Stiegenwirt ein hervorragendes Mittagessen ein und besichtigen anschließend die Sternwarte EDELSCHROTT.

Danach gings weiter ins Planetarium nach Klagenfurt, wo uns eine tolle Sternenshow geboten wurde.

Nach kurzer Kaffeepause bei inzwischen herr-lichem Sonnenschein wurden wir von Sternfreund PUGELNIG zur Sternwarte auf die Gerlitze geleitet. Dort bot nicht nur die Sternwarte, sondern auch das Panorama und die gute Verköstigung im Gerlitzenhaus Grund zum geistigen und körperlichen Relaxen.

Gegen 22.00 Uhr gings dann wieder ab nach Hause - ein kurzer Zwischenstop in Friesach stimmte die Runde noch recht heiter. Ich glaube, es war ein recht netter Ausflug und wir haben astronomisch einiges geboten bekommen!